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Florian Brandstätter - 2023 "Stauffer"

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Florian Brandstätter - 2023 "Stauffer"

Über den Gitarrenbauer

Florian Brandstätter ist ein österreichischer Streich- und Zupfinstrumentenbaumeister mit Werkstatt in Klagenfurt am Wörthersee. Sein Arbeitsfeld umfasst sowohl den Neubau von Gitarren als auch die Restaurierung historischer Instrumente. Dabei verbindet er sorgfältig ausgewählte Tonhölzer mit klassischen Handwerkstechniken und gezielt eingesetzten modernen Werkstoffen wie Aramidfasern.

Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Rekonstruktion und Interpretation romantischer Gitarren des 19. Jahrhunderts. Diese Instrumente unterscheiden sich in Proportionen, Konstruktion, Ansprache und Spielgefühl grundlegend von der modernen Konzertgitarre. Brandstätters Ziel ist es, die charakteristische Direktheit, Klarheit und kompakte Resonanz historischer Vorbilder ebenso wiederzugeben wie ihre handwerklichen Besonderheiten.

Zu den prägenden Merkmalen seiner romantischen Modelle gehört die verstellbare Schraubverbindung zwischen Hals und Korpus. Sie ermöglicht eine präzise Anpassung der Saitenlage an unterschiedliche Saitenspannungen und verbindet historische Konstruktionsprinzipien mit praktischer Flexibilität für den heutigen Spieler.

Über die Gitarre

Dieses 2023 gebaute Stauffer-Modell zeigt Florian Brandstätters intensive Auseinandersetzung mit der Klangwelt und den Konstruktionsprinzipien der Gitarre des 19. Jahrhunderts. Die kompakten Proportionen, die Decke aus Haselfichte sowie Boden und Zargen aus Muschelahorn verleihen dem Instrument eine klare historische Identität, während die leichte Bauweise den Korpus frei und unmittelbar ansprechen lässt.

Der Klang ist rein, klar und fein fokussiert. Die Töne sprechen mit wenig Widerstand an und bewahren einen kompakten, deutlich umrissenen Kern. Die kürzere Mensur und der kleinere Korpus schaffen zugleich eine enge, direkte Verbindung zwischen Spieler und Instrument. Der von Natur aus etwas nasalere und stärker gebündelte Charakter unterscheidet sich deutlich von dem einer modernen Konzertgitarre und gehört wesentlich zu seiner historischen Klangsprache.

Diese Eigenschaften verleihen melodischen Linien eine ausgeprägte Artikulation und große Intimität. Akkorde bleiben transparent, und innere Stimmen lassen sich präzise formen, ohne in einem dichten Resonanzfeld aufzugehen. Besonders überzeugend wirkt das Instrument im Repertoire von Komponisten wie Mauro Giuliani und Fernando Sor, wo seine schnelle Ansprache und sein fokussierter Ausklang eine klare Phrasierung und stilgerechte Artikulation unterstützen.

Auch die optische Wirkung ist in sich geschlossen. Die Haselfichtendecke und der lebhaft gezeichnete Muschelahorn unterstreichen den historischen Charakter, während der Öllack eine zurückhaltende, haptisch unmittelbare Oberfläche bewahrt. Villotta-Darmsaiten unterstützen das historisch informierte Klangbild, während die untersetzten Wittner-Feinstimmwirbel ein präzises und zuverlässiges Stimmen ermöglichen.

$1,999.60

Original: $5,713.15

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Über den Gitarrenbauer

Florian Brandstätter ist ein österreichischer Streich- und Zupfinstrumentenbaumeister mit Werkstatt in Klagenfurt am Wörthersee. Sein Arbeitsfeld umfasst sowohl den Neubau von Gitarren als auch die Restaurierung historischer Instrumente. Dabei verbindet er sorgfältig ausgewählte Tonhölzer mit klassischen Handwerkstechniken und gezielt eingesetzten modernen Werkstoffen wie Aramidfasern.

Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Rekonstruktion und Interpretation romantischer Gitarren des 19. Jahrhunderts. Diese Instrumente unterscheiden sich in Proportionen, Konstruktion, Ansprache und Spielgefühl grundlegend von der modernen Konzertgitarre. Brandstätters Ziel ist es, die charakteristische Direktheit, Klarheit und kompakte Resonanz historischer Vorbilder ebenso wiederzugeben wie ihre handwerklichen Besonderheiten.

Zu den prägenden Merkmalen seiner romantischen Modelle gehört die verstellbare Schraubverbindung zwischen Hals und Korpus. Sie ermöglicht eine präzise Anpassung der Saitenlage an unterschiedliche Saitenspannungen und verbindet historische Konstruktionsprinzipien mit praktischer Flexibilität für den heutigen Spieler.

Über die Gitarre

Dieses 2023 gebaute Stauffer-Modell zeigt Florian Brandstätters intensive Auseinandersetzung mit der Klangwelt und den Konstruktionsprinzipien der Gitarre des 19. Jahrhunderts. Die kompakten Proportionen, die Decke aus Haselfichte sowie Boden und Zargen aus Muschelahorn verleihen dem Instrument eine klare historische Identität, während die leichte Bauweise den Korpus frei und unmittelbar ansprechen lässt.

Der Klang ist rein, klar und fein fokussiert. Die Töne sprechen mit wenig Widerstand an und bewahren einen kompakten, deutlich umrissenen Kern. Die kürzere Mensur und der kleinere Korpus schaffen zugleich eine enge, direkte Verbindung zwischen Spieler und Instrument. Der von Natur aus etwas nasalere und stärker gebündelte Charakter unterscheidet sich deutlich von dem einer modernen Konzertgitarre und gehört wesentlich zu seiner historischen Klangsprache.

Diese Eigenschaften verleihen melodischen Linien eine ausgeprägte Artikulation und große Intimität. Akkorde bleiben transparent, und innere Stimmen lassen sich präzise formen, ohne in einem dichten Resonanzfeld aufzugehen. Besonders überzeugend wirkt das Instrument im Repertoire von Komponisten wie Mauro Giuliani und Fernando Sor, wo seine schnelle Ansprache und sein fokussierter Ausklang eine klare Phrasierung und stilgerechte Artikulation unterstützen.

Auch die optische Wirkung ist in sich geschlossen. Die Haselfichtendecke und der lebhaft gezeichnete Muschelahorn unterstreichen den historischen Charakter, während der Öllack eine zurückhaltende, haptisch unmittelbare Oberfläche bewahrt. Villotta-Darmsaiten unterstützen das historisch informierte Klangbild, während die untersetzten Wittner-Feinstimmwirbel ein präzises und zuverlässiges Stimmen ermöglichen.